TERESA
KATHARINA
DIE LETZTE ABENDQUAL MIT MUSEN & NYMPHEN
DIE LETZTE ABENDQUAL MIT MUSEN & NYMPHEN
Zürich
2013
Acryl, Aquarell & Öl auf Holz
107 x 374 cm
BUCH ZUM BILD


Grundlage ist Leonardo da Vincis Abendmahl – inspiriert von der ins kollektive Gedächtnis eingegangenen Form imaginiert Teresa Katharina Binder eine Gemeinschaft von Musen und Nymphen. In ihrer Mitte: eine Künstlerin, die den Betrachter konzentriert anblickt. In ihrem Schaffen hat sie immer nur Anteil an den von den Musen freigesetzten kreativen Energien. Sie ist Filter, Empfänger; Mittelpunkt und Achse der Bewegungen im Bild. Ihre Begleiterinnen sind neun Musen, der griechischen Mythologie entlehnt, und drei Nymphen, die die Kräfte der Natur als See, Fluss und Wald verkörpern. Die einfache Form – der nackte Körper als Sinnbild menschlicher Kraft – wird gefüllt und abstrahiert: die Figuren sind in Grundfarben und mit klaren, schwarzen Linien ausgeführt. Das Bild löst sich von seiner Formvorgabe, füllt sie mit etwas Anderem – und macht so das Zusammentreffen der Musen und Nymphen zu einer durchaus unterhaltsamen Angelegenheit. Ein Jahr lang hat die Österreicherin im Wohnzimmer ihrer Wohngemeinschaft an dem Bild gearbeitet. Ihre Auslandsemester an der Zürcher Hochschule der Künste haben Spuren in dem Gemälde hinterlassen: in, auf und hinter den Körpern der Musen und Nymphen finden sich Miniaturen der Stadt. Die Zeit in Zürich sei für sie eine kreative Bereicherung gewesen – und das Bild eine Hommage an diese Zeit.
Text von A.K.
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